| Sie befinden sich in der Rubrik: Firmengeschichte | ausführliche Firmenhistorie |
| Franz Eisele, ein Pionier unserer Landtechnik (Seite 5) |
|||
![]() ![]() ![]() ![]() Gesamtanblick der Fabrikanlagen von 1956. |
|||
| Erst nach dem Krieg war es Franz Eisele möglich, seinen Betrieb wieder zu ordnen, die gewohnte Fertigung aufzunehmen und die aus dem Feld heimkehrenden Söhne wieder in den Betrieb einzugliedern . Noch schwerer als die Kriegsjahre waren die Inflationsjahre zu überstehen, die danach folgten. Von ihnen kann man sagen, dass sie die Kräfte dieses unermüdlichen Unternehmers zu schnell verschließen ließen. Aber das hinderte Franz Eisele nicht daran, weiterzuarbeiten. Ein neues Wohnhaus wurde gebaut, das bisherige zu Büros umgebaut und eingerichtet. Vor allem aber baute er seine Gießerei, deren Leitung er seinem Sohn Carl übertrug. Am 3. Februar 1926 verstarb Franz Eisele mit 62 Jahren viel zu früh. Es war ihn nicht mehr vergönnt, die Früchte seiner harten Arbeit durch Jahre der Ruhe zu genießen. Mit ihm ging auch manche Idee und manches Vorhaben, die er noch verwirklichen wollte, ins Grab. Er hinterließ eine Fabrik mit 20.000 m², wovon rund 4.400 m² überbaut und mit über 60 Mitarbeiter beschäftigt waren. Trotz des Erfolgs war er Mensch geblieben, er hatte nie die Not und die Armut seiner Jugendjahre vergessen. Daher schätzte er auch jeden tüchtigen Mitarbeiter in seinem Betrieb und war immer bestrebt, ich sich zu erhalten. Geriet einer in Not, dann stand er hilfeleistend zur Seite, und er war bestrebt, in seinen Betriebsangehörigen immer eine große Familie zu sehen. Diese Denkweise schaffte ihm einen Stamm zufriedener Mitarbeiter, die zum Teil jahrzehntelang in seinem Betrieb beschäftigt waren. Heute wird die Firma Eisele, die sich noch immer "Franz Eisele & Söhne" nennt, von den Herren Bernd und Michael Eisele in vierter Generation geleitet. Der Berieb ist auf eine Größe von 42.000 m² gewachs- en, wovon rund die Hälfte überbaut ist. An erster Stelle stehen immer noch die Pumpen, die Angebotspalette ist inzwischen aber erheblich erweitert worden. So stehen über den landwirt- schaftlichen Bereich hinaus aus selbstansaugende Bau- und Schmutz- wasserpumpen zur Verfügung. |
Doch das Lieferprogramm umfasst auch Rührwerke mit Über- oder Unterwasser- antrieb, Fasswagen von 4m³ bis 15 m³ Inhalte, Weilstahl-Silos für landwirtschaft- lichen und industriellen Einsatz und Zubehör für Kläranlagen und Biogasanlagen. Von allen Erzeugnissen werden rund 30% exportiert, nicht nur europaweit, selbst in Übersee sind Eisele-Produkte geschätzt und beliebt, der Hauptanteil verbleibt aber in Deutschland. Auch wenn der Betrieb, der heute ein modernes und innovatives Unternehmen darstellt, mit diesem breiten Sortiment vertreten ist, so fühlt man sich immer noch stark mit der Landwirtschaft verbunden. Dies wird deutlich bei der Betrachtung der Umsatzzahlen, deren Hauptteil von rund 80% noch immer aus der Landtechnik resultiert. Allen Führungskräften des Unternehmens, die nach dem Gründer die Geschicke der Firma in die Hand genommen haben, darf bescheinigt werden, dass sie es mit Leistung, Fleiß, Erfindergeist und Innovation immer verstanden haben. Ihre Produkte den sich ständig ändernden und schwieriger werdenden Umständen unserer Markt- wirtschaft anzupassen. Quelle: Kurt Häfner ![]() ![]() ![]() Modern eingerichtete Dreherei noch vor dem ersten Weltkrieg, im Vordergrund Franz Eisele. |
||
| Seite 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | |
| Franz Eisele u. Söhne GmbH u. Co.KG Pumpen- und Maschinenfabrik Hauptstraße 2-4 · D-72488 Sigmaringen Tel.: +49 (0)7571 / 109-0 · Fax: +49 (0)7571 / 109-88 · info@eisele.de |
|